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Oliver Breda Verlag

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oliver.breda.verlag

Stricklava sieht weich aus. Sie ist es nicht. Wen Stricklava sieht weich aus. Sie ist es nicht.

Wenn basaltische Lava sehr heiß und dünnflüssig fließt, legt sie sich wie eine zähe Decke über sich selbst. Die Oberfläche kühlt ab, runzelt, faltet, schiebt Wulst auf Wulst. So entsteht dieses Seilmuster, als hätte jemand Stränge aus Stein gedreht.

Du kannst darauf laufen. Aber rechne mit scharfen Kanten, Hohlräumen, brüchigen Krusten. Ein Schritt daneben, und der Vulkan erinnert dich: Das hier ist kein Weg. Das ist ein erstarrter Strom.
Seltene Erkrankungen sind kein Randthema. Sie betr Seltene Erkrankungen sind kein Randthema.
Sie betreffen Millionen.

Aufmerksamkeit ersetzt keine Versorgung.
Aber ohne Aufmerksamkeit gibt es keine Struktur.
Staub wie Rauch, aber ohne Feuer: Das ist eine Asc Staub wie Rauch, aber ohne Feuer: Das ist eine Aschelawine am Pico do Fogo. Sie löst sich, wenn lockere Asche und Lapilli an der Flanke ins Rutschen geraten. Dann stürzt das Material hangabwärts und zieht eine Fahne hinter sich her. Der Wind nimmt sie auf, verteilt sie über die Caldeira.

Das Video wirkt spektakulär. Der Vorgang ist oft banal: Schwerkraft, lose Auflage, ein kleiner Auslöser. Gefährlich wird es trotzdem, wenn du unterhalb stehst oder in Rinnen läufst.

Nordwestflanke des Pico. Ein kurzer Moment, der zeigt, wie „lebendig“ dieses Gestein noch ist.
Eine der mehr als 6.000 seltenen Erkrankungen betr Eine der mehr als 6.000 seltenen Erkrankungen betrifft auch mich.
Sie heißt Multifokale Motorische Neuropathie.

Sie betrifft Nerven und Muskeln.
Sie ist behandelbar, aber nicht heilbar.
Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständi Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständig neu wird

Er steht wie ein Lehrbuchvulkan in der Caldeira: 2.829 Meter hoch, zweithöchster Berg im Nordatlantik nach dem Teide. 
Geologisch ist er ein Stratovulkan. Ascheeruptionen und Lavaströme bauten Schicht um Schicht auf. 

Geologie in Klartext
	•	Schichtbau: Wechsel aus Asche und Lava formt den Kegel. 
	•	Aktivität: Bis etwa 1750 kam das Material aus dem oberen Krater, seitdem verlagert sich die Aktivität auf die Flanken. 
	•	Magmaquelle: Keine oberflächennahe Magmakammer. Die Ausbrüche speisen sich aus einem Magmaherd tiefer als 15 km. 
	•	Caldeira-Frage: Chã das Caldeiras gilt heute nicht als klassischer Einsturzkrater. Plausibel ist eine Kombination aus Einstürzen und Erosion; als Hauptmechanismus steht ein riesiger Erdrutsch vom Monte Amarelo im Raum, den der Pico später „auffüllte“. 

Taktung: kein Uhrwerk, aber ein Muster

In der Caldeira heißt es: Der Vulkan „spuckt“ im Schnitt alle 20 Jahre. 
Das ist eine Faustregel, keine Garantie. Es gab Phasen mit Ruhe, dann wieder Serien.

Historische Ausbrüche: was wir datieren können

Früher erreichte Lava in einem groben 20-Jahres-Rhythmus wiederholt die tieferen Lagen:
	•	1785: zwei Lavaströme. 
	•	1799: Lava erreicht erneut die Küste. 
	•	1816: Zerstörung bis nach unten. 
	•	1852: der Strom stoppt „glücklich“ weiter oben. 
Spuren dieser Geschichte liegen heute offen: Ein Gebiet wurde 1769 verschüttet und später wieder besiedelt; an der Küste überdeckte 1951 teils ältere Lava von 1857. 

Der jüngste Einschnitt: 2014 bis 2015

Der Ausbruch begann am 23. November 2014. Acht Krater öffneten sich und vereinten sich später; übrig blieb der Pico do Inferno. 
Die Eruption endete Anfang Februar 2015. Geschätzt: 40 Mio. m³ Lava, die Rauchfahne stieg teils bis 6.000 m.
Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständi Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständig neu wird
Er steht wie ein Lehrbuchvulkan in der Caldeira: 2.829 Meter hoch, zweithöchster Berg im Nordatlantik nach dem Teide. 
Geologisch ist er ein Stratovulkan. Ascheeruptionen und Lavaströme bauten Schicht um Schicht auf. 
Geologie in Klartext
	•	Schichtbau: Wechsel aus Asche und Lava formt den Kegel. 
	•	Aktivität: Bis etwa 1750 kam das Material aus dem oberen Krater, seitdem verlagert sich die Aktivität auf die Flanken. 
	•	Magmaquelle: Keine oberflächennahe Magmakammer. Die Ausbrüche speisen sich aus einem Magmaherd tiefer als 15 km. 
	•	Caldeira-Frage: Chã das Caldeiras gilt heute nicht als klassischer Einsturzkrater. Plausibel ist eine Kombination aus Einstürzen und Erosion; als Hauptmechanismus steht ein riesiger Erdrutsch vom Monte Amarelo im Raum, den der Pico später „auffüllte“. 
Taktung: kein Uhrwerk, aber ein Muster
In der Caldeira heißt es: Der Vulkan „spuckt“ im Schnitt alle 20 Jahre. 
Das ist eine Faustregel, keine Garantie. Es gab Phasen mit Ruhe, dann wieder Serien.

Historische Ausbrüche: was wir datieren können
Früher erreichte Lava in einem groben 20-Jahres-Rhythmus wiederholt die tieferen Lagen:
	•	1785: zwei Lavaströme. 
	•	1799: Lava erreicht erneut die Küste. 
	•	1816: Zerstörung bis nach unten. 
	•	1852: der Strom stoppt „glücklich“ weiter oben. 
Spuren dieser Geschichte liegen heute offen: Ein Gebiet wurde 1769 verschüttet und später wieder besiedelt; an der Küste überdeckte 1951 teils ältere Lava von 1857. 

Der jüngste Einschnitt: 2014 bis 2015
Der Ausbruch begann am 23. November 2014. Acht Krater öffneten sich und vereinten sich später; übrig blieb der Pico do Inferno. 
Die Eruption endete Anfang Februar 2015. Geschätzt: 40 Mio. m³ Lava, die Rauchfahne stieg teils bis 6.000 m.
Gerechtigkeit bedeutet Zugang zu Diagnose, Behandl Gerechtigkeit bedeutet Zugang zu Diagnose, Behandlung und Versorgung.
Nicht Glück. Nicht Zufall.
Fogo 2014: Als die Caldeira verschwand Am Anfang Fogo 2014: Als die Caldeira verschwand

Am Anfang war da nur ein Grollen. Dann kamen Explosionen, Asche, glühende Brocken. Kurz danach floss Lava. Und sie nahm sich Platz. 

30. November: Die Lava erreicht Portela, zerstört das gerade eröffnete Besucherzentrum des Naturparks, verschüttet die einzige Zufahrtsstraße. 
Die Menschen tragen, was sie tragen können, hoch an die Hänge des Monte Amarelo. Unten frisst sich der Strom durch ihr Dorf. 

3. Dezember: Schule, Sanitätsstation, Weinkooperative, Infrastruktur: weg. 

7. Dezember: Die Lava erreicht Bangaeira. Am Abend liegt auch dieses Dorf in Asche und Schutt. 

Ende: Erst Anfang Februar 2015 stoppt die Eruption. In zweieinhalb Monaten zerstört sie zwei funktionierende Dörfer und zerreißt eine Gemeinschaft von rund 1000 Menschen. 
Geschätzt: 40 Mio. m³ Lava, Rauchfahne teils bis 6000 m. 

Ein Bewohner fasste es später brutal knapp: Beim Ausbruch 2014/15 blieben 13 Häuser verschont, 222 traf es.
Drei Fische, drei Rollen. Gesehen in der Markthall Drei Fische, drei Rollen. Gesehen in der Markthalle von São Filipe.

Atum

Atum ist Kraft. Dichtes Fleisch, klarer Geschmack. Er verzeiht wenig: zu lange gegart wird er trocken und krümelt. Am besten kurz und heiß, innen noch rosa. Dann bleibt er saftig.

Serra

Serra ist Tempo. Hell, fest, oft spürbar saftiger als Atum, wenn man ihn richtig behandelt. Viele Fischer meinen damit einen schnellen Hochseejäger (häufig Wahoo). In der Pfanne oder auf dem Grill gilt: hohe Hitze, kurze Zeit. Dann glänzt er. Wenn du ihn durchbrätst, wird er faserig.

Esmoregal

Esmoregal ist Marktwort. In Cabo Verde steht es meist für Bernsteinmakrele aus der Seriola Gruppe. Kräftig, voll im Mund, gut zum Braten oder für Eintopf. Welche Art genau am Haken hing, kann ich aus deinem Foto nicht sicher belegen. Der Name vom Fischer zählt hier mehr als meine Ferndiagnose.
#saofilipe #fogo #caboverde #kapverden #markthalle
Serra Malagueta ist Santiagos Norden in Reinform: Serra Malagueta ist Santiagos Norden in Reinform: Kamm, Wind, Weite. Du stehst auf gut 1.000 Metern und schaust in ein Gewirr aus Tälern, Terrassenfeldern und alten Pfaden. Die Hauptstadt wirkt plötzlich weit weg. 

Was ich an der Serra Malagueta mag: Sie zeigt Santiago ohne Kulisse. Kein Strandfilter. Stattdessen Landwirtschaft am Hang, Wege, die Dörfer verbinden, und Aussichtspunkte, an denen du automatisch langsamer wirst. 

#serramalagueta #santiagoisland #caboverde #kapverden
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