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47259 Duisburg
Tel. 0203-6086655 (auch WhatsApp)
Fax 0203-6086657
redaktion@bredaverlag.de 
oliver.breda.verlag@gmail.com 

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Er ist selten geworden – und gerade deshalb bede Er ist selten geworden – und gerade deshalb bedeutsam. Der Deutsche Kranzenzian (Gentianella germanica) blüht erst spät, im September, auf kalkreichen Wiesen der Eifel. Seine violetten Blüten sind ein Fest für Insekten – und für uns ein Appell: Erhaltet, was bleibt. Die Pflanze steht auf der Vorwarnliste – dort, wo Arten beginnen zu verschwinden. Ein kleiner Blütenschopf mit großer Botschaft.
Auf kargem Boden wächst oft das Wesentliche. Jasi Auf kargem Boden wächst oft das Wesentliche. Jasione montana, das Bergsandglöckchen, liebt trockene, nährstoffarme Standorte. Auf den Trockenrasen der Eifel zeigt es seine blauen Blütenköpfe – klein, aber ausdauernd. Eine Pflanze der Extreme, die mit wenig auskommt und doch Fülle zeigt. Sie steht für Resilienz, für das Leben unter Bedingungen, die andere nicht aushalten.
Wenn es still wird, spricht die Landschaft. In den Wenn es still wird, spricht die Landschaft. In den Hochmooren der Eifel blüht jetzt die Glockenheide (Erica tetralix). Ihre kleinen rosafarbenen Blüten hängen wie Glöckchen, leise und bescheiden. Sie liebt saure, feuchte Böden – Orte, die wir oft übersehen. Doch wer sich Zeit nimmt, entdeckt eine eigene Ästhetik: melancholisch, zart, tiefgründig. Eine Pflanze, die nicht gefallen will – sondern berühren.
Sie überrascht. Ohne Blätter, direkt aus der Erd Sie überrascht. Ohne Blätter, direkt aus der Erde, erscheinen im August die Blüten der Amaryllis belladonna. Auf Madeira ist sie ein vertrauter Anblick – doch bleibt ihr Auftritt immer ein kleines Wunder. Ihre rosafarbenen Trompeten wirken wie aus einer anderen Welt, ihr Duft ist süß und schwer. Eine Pflanze, die den Übergang markiert: vom Sommer zum Spätsommer, vom Sichtbaren zum Verborgenen.
Sie ist nicht heimisch – und doch willkommen: Di Sie ist nicht heimisch – und doch willkommen: Die Montbretie (Crocosmia x crocosmiiflora) stammt aus Südafrika, hat aber auf Madeira ein zweites Zuhause gefunden. Ihre orangefarbenen Blüten erinnern an Flammenzungen, die aus dem Grün auflodern. Sie wächst an Wegrändern, in Gärten, in verlassenen Terrassen. Für viele ist sie Inbegriff des madeirensischen Sommers – üppig, lebendig, farbenfroh. Eine Pflanze, die zeigt, wie Botanisches wandert und sich verbindet.
Beim Fanal verwandeln Nebel und uralte Lorbeerbäu Beim Fanal verwandeln Nebel und uralte Lorbeerbäume die Landschaft in eine Märchenwelt. Die knorrigen Stämme, von Moos überzogen, gehören zum UNESCO-Welterbe Laurissilva – ein lebendiges Relikt aus der Tertiärzeit.
Ausbeute von heute: • Kanarischer Lorbeer (Lauru Ausbeute von heute: •	Kanarischer Lorbeer (Laurus novocanariensis) – Hauptbaum der Laurissilva auf Madeira; glänzende, aromatische Blätter.
	•	Stinklorbeer (Ocotea foetens) – Bis 40 m hoch; frisch geschnitten riecht streng; Schlüsselart des Lorbeerwaldes.
	•	Gagelbaum (Myrica faya) – Immergrün, stickstoffbindend, dunkle Beeren; typisch im Fayal-Brezal auf Madeira.
	•	Kettenfarn (Woodwardia radicans) – Riesiger Farn der Lorbeerwälder, Wedel bis 3 m, mit Brutknospen an den Blattspitzen.
	•	Frauenhaarfarn (Adiantum capillus-veneris) – Zarte Fächerblättchen an schwarzen Stielen; liebt feuchte Mauern und Levadas.
	•	Madre de Louro (Laurobasidium lauri) – Kein Baum, sondern ein Gallenpilz am Lorbeer; auffällige Wucherungen, auch volkstümlich genutzt.
	•	Drüsenäonium (Aeonium glandulosum) – Flache, scheibenförmige Rosetten; strenger Madeira-Endemit an Klippen.
	•	Montbretie (Crocosmia × crocosmiiflora) – Orange-rote Blütenschwerter; verwildert massenhaft an Wegen und Levadas.
	•	Bananenmaracuja (Passiflora tarminiana) – Gelbe, bananenförmige Früchte; invasive Liane, besonders an der Nordküste.
	•	Maiblumenbaum (Clethra arborea) – Madeira-Spezialist; duftende „Maiglöckchen“-Rispen im Sommer.
	•	Kahili-Ingwer (Hedychium gardnerianum) – Prächtige, duftende gelbe Blütenkolben; hübsch, aber invasiv („Conteira“).
Passatwolke über dem Encumeada-Pass. Der Encumead Passatwolke über dem Encumeada-Pass. Der Encumeada-Pass liegt gut 1.000 Meter hoch und verbindet Nord- und Südseite Madeiras. Hier zeigt sich ein Stück Wetterkunde zum Anfassen. Die Passatwinde aus Nordost bringen feuchte Luft vom Atlantik. Am Zentralgebirge steigt sie auf, kühlt ab und verwandelt sich in Wolken, die sich am Pass stauen.

Diese Passatwolken sind entscheidend für das Klima der Insel. Sie versorgen den Lorbeerwald mit Feuchtigkeit, lassen Bäche fließen und halten die Nordseite grün. Auf der Südseite bleibt es oft sonnig – ein Kontrast, den man in wenigen Minuten erleben kann.

Wer am Encumeada steht, sieht, wie Wolken entstehen und wieder vergehen. Der Blick wechselt ständig: Nebel schiebt sich durchs Tal, reißt auf, gibt das Panorama frei. Madeira wird hier zur Wetterbühne.
Man sieht ihn nur dort, wo das Wasser klar ist. Ra Man sieht ihn nur dort, wo das Wasser klar ist. Ranunculus fluitans, der Flutende Hahnenfuß, lebt in Flüssen mit viel Sauerstoff. Seine weißen Blüten tanzen im Strom, seine Blätter wiegen sich im Takt der Strömung. Im Sauerland ist er ein Indikator für ökologisch intakte Fließgewässer – ein Zeichen, dass hier noch alles im Gleichgewicht ist. Wer ihn entdeckt, schaut auf eine Pflanze, die Bewegung liebt.
Zwischen Feuchtwiesen und Bachläufen im Sauerland Zwischen Feuchtwiesen und Bachläufen im Sauerland wächst eine Pflanze, die mehr als Duft verströmt. Der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine der ältesten bekannten Heilpflanzen Europas. Seine Wurzel enthält beruhigende Wirkstoffe, die gegen Schlaflosigkeit und Nervosität helfen – ganz ohne Nebenwirkungen. Doch auch über der Erde entfaltet er Wirkung: Ein süßlicher Duft zieht Nachtfalter an. Wer ihn erkennt, begegnet einem Stück gelebter Pflanzenkultur.
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