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Oliver Breda Verlag

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Verlag für botanische Reiseführer

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Schutzgebiete

Hier findet Ihr Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und andere interessante Regionen, die in unseren Büchern erwähnt sind.

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oliver.breda.verlag

FIGUEIRA & CA LDA. Ein Name auf Putz, wie ein Stem FIGUEIRA & CA LDA. Ein Name auf Putz, wie ein Stempel aus der Hafenzeit.

Mindelo wurde nicht zuerst Kulturstadt. Mindelo wurde Hafenstadt. Der Porto Grande galt als sicherster Hafen des Landes und war lange der größte zwischen Lissabon und dem Kap der guten Hoffnung. 
1875 lagerten hier große Kohlevorräte für Schiffe im mittleren Atlantik. 

Von diesem Geschäft lebten Firmen, Lagerhäuser, Agenturen. Eine bekannte Kohlegesellschaft waren die Cory Brothers, ab 1875 in Mindelo aktiv. 
An der Uferstraße lagen die Armazénes de Ingleses, frühere Handelshäuser englischer und schottischer Kaufleute.
Pflasterwege auf Santo Antão: gebaut für Lasten, h Pflasterwege auf Santo Antão: gebaut für Lasten, heute perfekt zum Gehen

Auf Santo Antão tragen viele alte Wege ein Pflaster aus Basaltsteinen. Die Kapverder nennen es oft calçada. Diese Wege entstanden nicht für Romantik, sondern für Arbeit: Menschen mussten Kaffee, Zuckerrohr, Holz, Mais, Salz und Weintrauben über steile Hänge bewegen, lange bevor es Straßen gab.

Wie die Wege funktionieren
	•	Material: Basalt aus der Insel selbst. Hart, griffig, langlebig.
	•	Bauprinzip: Steine liegen leicht gewölbt. Wasser läuft seitlich ab, statt das Bett auszuspülen.
	•	Kanten und Stufen: Kurze Stufen bremsen Erosion. In steilen Passagen machen sie den Weg überhaupt erst begehbar.
	•	Trockenbau: Viele Abschnitte halten ohne Mörtel, nur durch Setzung, Gewicht und saubere Verzahnung.

Was du beim Laufen spürst
	•	Rhythmus: Der Weg zwingt dich in einen Tritt. Du gehst automatisch ruhiger.
	•	Haftung: Trocken greift Basalt gut. Nass wird er tückisch, besonders wenn feiner Staub oder Algenfilm draufliegen.
	•	Knie und Sprunggelenk: Pflaster ist hart. Gute Sohlen und ein gleichmäßiger Schritt zahlen sich aus.

Warum das mehr ist als „schön“

Diese Wege sind Infrastruktur aus einer Zeit ohne Maschinen. Sie verbinden Dörfer, Quellen, Terrassenfelder. Sie sind ein Archiv aus Stein: Jede Kurve folgt der Topografie, jede Stufe erzählt von Händen, nicht von Baggern.

#santoantao #capoverde #kapverden #calçada #wanderwege_austria
In Alto Mira und bei Chã de Morte siehst du einen In Alto Mira und bei Chã de Morte siehst du einen sauberen geologischen Schnitt: graue Dykes stehen wie Linien im braunen Tuff.

Ein Dyke ist Magma, das früher in einen Riss gepresst ist und unterirdisch erstarrte. Kein Lavafluss, kein „Band“ an der Oberfläche, sondern ein ehemaliger Zuführkanal im Gestein. Später hat Erosion die Landschaft geöffnet und diese Kanäle freigelegt.

Warum grau im braunen Tuff?
	•	Tuff besteht aus Asche und Lapilli. Er ist porös, nimmt Wasser auf, „rostet“ durch Eisenoxide und kippt schnell in Ocker Braun.
	•	Dyke-Gestein ist kompakter und verwittert oft langsamer. Es bleibt länger grau, teils auch wegen anderer Minerale oder leichter hydrothermaler Veränderung entlang der Risse.
	•	Der Dyke steht deshalb häufig als Rippe heraus, während der Tuff wegbröselt.

Das ist das Spannende an Santo Antão: Du siehst nicht nur Formen. Du siehst den inneren Aufbau eines alten Vulkans, offen gelegt durch Wind, Wasser und Zeit.
Stricklava sieht weich aus. Sie ist es nicht. Wen Stricklava sieht weich aus. Sie ist es nicht.

Wenn basaltische Lava sehr heiß und dünnflüssig fließt, legt sie sich wie eine zähe Decke über sich selbst. Die Oberfläche kühlt ab, runzelt, faltet, schiebt Wulst auf Wulst. So entsteht dieses Seilmuster, als hätte jemand Stränge aus Stein gedreht.

Du kannst darauf laufen. Aber rechne mit scharfen Kanten, Hohlräumen, brüchigen Krusten. Ein Schritt daneben, und der Vulkan erinnert dich: Das hier ist kein Weg. Das ist ein erstarrter Strom.
Seltene Erkrankungen sind kein Randthema. Sie betr Seltene Erkrankungen sind kein Randthema.
Sie betreffen Millionen.

Aufmerksamkeit ersetzt keine Versorgung.
Aber ohne Aufmerksamkeit gibt es keine Struktur.
Staub wie Rauch, aber ohne Feuer: Das ist eine Asc Staub wie Rauch, aber ohne Feuer: Das ist eine Aschelawine am Pico do Fogo. Sie löst sich, wenn lockere Asche und Lapilli an der Flanke ins Rutschen geraten. Dann stürzt das Material hangabwärts und zieht eine Fahne hinter sich her. Der Wind nimmt sie auf, verteilt sie über die Caldeira.

Das Video wirkt spektakulär. Der Vorgang ist oft banal: Schwerkraft, lose Auflage, ein kleiner Auslöser. Gefährlich wird es trotzdem, wenn du unterhalb stehst oder in Rinnen läufst.

Nordwestflanke des Pico. Ein kurzer Moment, der zeigt, wie „lebendig“ dieses Gestein noch ist.
Eine der mehr als 6.000 seltenen Erkrankungen betr Eine der mehr als 6.000 seltenen Erkrankungen betrifft auch mich.
Sie heißt Multifokale Motorische Neuropathie.

Sie betrifft Nerven und Muskeln.
Sie ist behandelbar, aber nicht heilbar.
Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständi Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständig neu wird

Er steht wie ein Lehrbuchvulkan in der Caldeira: 2.829 Meter hoch, zweithöchster Berg im Nordatlantik nach dem Teide. 
Geologisch ist er ein Stratovulkan. Ascheeruptionen und Lavaströme bauten Schicht um Schicht auf. 

Geologie in Klartext
	•	Schichtbau: Wechsel aus Asche und Lava formt den Kegel. 
	•	Aktivität: Bis etwa 1750 kam das Material aus dem oberen Krater, seitdem verlagert sich die Aktivität auf die Flanken. 
	•	Magmaquelle: Keine oberflächennahe Magmakammer. Die Ausbrüche speisen sich aus einem Magmaherd tiefer als 15 km. 
	•	Caldeira-Frage: Chã das Caldeiras gilt heute nicht als klassischer Einsturzkrater. Plausibel ist eine Kombination aus Einstürzen und Erosion; als Hauptmechanismus steht ein riesiger Erdrutsch vom Monte Amarelo im Raum, den der Pico später „auffüllte“. 

Taktung: kein Uhrwerk, aber ein Muster

In der Caldeira heißt es: Der Vulkan „spuckt“ im Schnitt alle 20 Jahre. 
Das ist eine Faustregel, keine Garantie. Es gab Phasen mit Ruhe, dann wieder Serien.

Historische Ausbrüche: was wir datieren können

Früher erreichte Lava in einem groben 20-Jahres-Rhythmus wiederholt die tieferen Lagen:
	•	1785: zwei Lavaströme. 
	•	1799: Lava erreicht erneut die Küste. 
	•	1816: Zerstörung bis nach unten. 
	•	1852: der Strom stoppt „glücklich“ weiter oben. 
Spuren dieser Geschichte liegen heute offen: Ein Gebiet wurde 1769 verschüttet und später wieder besiedelt; an der Küste überdeckte 1951 teils ältere Lava von 1857. 

Der jüngste Einschnitt: 2014 bis 2015

Der Ausbruch begann am 23. November 2014. Acht Krater öffneten sich und vereinten sich später; übrig blieb der Pico do Inferno. 
Die Eruption endete Anfang Februar 2015. Geschätzt: 40 Mio. m³ Lava, die Rauchfahne stieg teils bis 6.000 m.
Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständi Pico do Fogo: der Berg, der bleibt und doch ständig neu wird
Er steht wie ein Lehrbuchvulkan in der Caldeira: 2.829 Meter hoch, zweithöchster Berg im Nordatlantik nach dem Teide. 
Geologisch ist er ein Stratovulkan. Ascheeruptionen und Lavaströme bauten Schicht um Schicht auf. 
Geologie in Klartext
	•	Schichtbau: Wechsel aus Asche und Lava formt den Kegel. 
	•	Aktivität: Bis etwa 1750 kam das Material aus dem oberen Krater, seitdem verlagert sich die Aktivität auf die Flanken. 
	•	Magmaquelle: Keine oberflächennahe Magmakammer. Die Ausbrüche speisen sich aus einem Magmaherd tiefer als 15 km. 
	•	Caldeira-Frage: Chã das Caldeiras gilt heute nicht als klassischer Einsturzkrater. Plausibel ist eine Kombination aus Einstürzen und Erosion; als Hauptmechanismus steht ein riesiger Erdrutsch vom Monte Amarelo im Raum, den der Pico später „auffüllte“. 
Taktung: kein Uhrwerk, aber ein Muster
In der Caldeira heißt es: Der Vulkan „spuckt“ im Schnitt alle 20 Jahre. 
Das ist eine Faustregel, keine Garantie. Es gab Phasen mit Ruhe, dann wieder Serien.

Historische Ausbrüche: was wir datieren können
Früher erreichte Lava in einem groben 20-Jahres-Rhythmus wiederholt die tieferen Lagen:
	•	1785: zwei Lavaströme. 
	•	1799: Lava erreicht erneut die Küste. 
	•	1816: Zerstörung bis nach unten. 
	•	1852: der Strom stoppt „glücklich“ weiter oben. 
Spuren dieser Geschichte liegen heute offen: Ein Gebiet wurde 1769 verschüttet und später wieder besiedelt; an der Küste überdeckte 1951 teils ältere Lava von 1857. 

Der jüngste Einschnitt: 2014 bis 2015
Der Ausbruch begann am 23. November 2014. Acht Krater öffneten sich und vereinten sich später; übrig blieb der Pico do Inferno. 
Die Eruption endete Anfang Februar 2015. Geschätzt: 40 Mio. m³ Lava, die Rauchfahne stieg teils bis 6.000 m.
Gerechtigkeit bedeutet Zugang zu Diagnose, Behandl Gerechtigkeit bedeutet Zugang zu Diagnose, Behandlung und Versorgung.
Nicht Glück. Nicht Zufall.
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